ROUNDUP: United Internet wächst kräftig – Investitionen drücken Gewinn

Die Mittel dazu holt sich das Unternehmen aus den gut laufenden und etablierten Geschäften. Dazu zählen Anwendungen im Internet sowie der Verkauf von DSL- und Mobilfunkanschlüssen. Der Umsatz im ersten Quartal legte getragen von einem starken Kundenwachstum um 16 Prozent auf 577 Millionen Euro zu, wie das TecDax-Schwergewicht am Mittwochabend in Montabaur mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen die Expertenprognosen.

Die Investitionen in die neuen Produkte fielen allerdings höher aus als erwartet. So sank der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um knapp ein Drittel auf 48,3 Millionen Euro und damit stärker als von Analysten vorhergesagt. „Freud und Leid im ersten Quartal“, schrieb DZ-Bank-Analyst Joeri Sels. Langfristig überwiegt jedoch die Freude, so dass er seine Kauf-Empfehlung für die Aktie bestätigte. Er sei sich sicher, dass United Internetimage das Richtige macht, wenn es neue Wachstumspotenziale im Ausland erschließt. Am Aktienmarkt wurden die Zahlen am Donnerstag ohnehin positiv aufgenommen. Die Aktie legte am Vormittag knapp drei Prozent zu. Händler stuften vor allem das Kundenwachstum positiv ein.

Die Kundenzahl stieg in den ersten drei Monaten um 320.000 auf 10,99 Millionen – dabei verlief vor allem der Verkauf von Mobilfunkverträgen sehr gut. Aber auch das derzeit im Aufbau steckende Geschäft mit Baukästen für Internetauftritte legte kräftig zu. Gestützt auf das starke Wachstum in den ersten drei Monaten bekräftigte Unternehmenschef, Gründer und Großaktionär Ralph Dommermuth die Prognose, im laufenden Jahr bis zu 1,2 Millionen neue Kunden anwerben zu wollen. Dafür will er in diesem Jahr zwischen 86 und 124 Millionen (Vorjahr: 61) Millionen Euro investieren.

Vor allem das Angebot zum Erstellen einer eigenen Internetseite (Do-It-Yourself-Homepage) soll in sieben europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten ganzjährig beworben werden. Aber auch das Geschäft mit sicheren E-Mails, den sogenannten De-Mails, soll ausgebaut werden. Dommermuth nimmt dafür unter Umständen auch einen Gewinnrückgang in Kauf. So soll der Gewinn vor Zinsen und Steuern je nach Höhe der Investitionen zwischen 243 Millionen und 281 Millionen Euro liegen. 2011 hatte der Wert bereinigt um den positiven Effekt aus einem Aktienverkauf bei 253 Millionen Euro gelegen. Im ersten Quartal gab United Internet bereits 37 Millionen Euro für den Aufbau der Geschäftsfelder aus.

Deutlich nach oben soll es beim Umsatz gehen. So rechnet der 48-jährige Manager im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro – 2013 sollen es dann schon knapp 2,8 Milliarden Euro werden. Im kommenden Jahr rechnet Dommermuth, der das Unternehmen 1988 gegründet und zuletzt knapp 42 Prozent des an der Börse mit knapp 3,2 Milliarden Euro bewerteten Unternehmens hielt, auch wieder mit einem deutlichen Ergebnisanstieg. Dann sollen die Anlaufverluste in den neuen Sparten zurückgehen.

Der Internet-Unternehmer, der Anfang der neunziger Jahre durch den Verkauf von BTX-Zugängen – eine Art Vorläufer des Internets – für die Deutsche Telekomimage groß geworden ist, will dann die Ernte des Wachstums auch beim Gewinn einfahren. So soll der Gewinn je Aktie im Jahr 2013 auf 1,00 bis 1,10 Euro

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Computer – Internet: Yahoo-Chef gerät wegen falschem Titel stärker unter Druck

Der geschönte Lebenslauf des Yahoo-Chefs Scott Thompson schlägt hohe Wellen. Ein extra eingesetztes Komitee soll den Werdegang des Managers unter die Lupe nehmen. Foto: Terrence McCarthy/Archiv (©dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH)

Sunnyvale (dpa) – Für Yahoo-Chef Scott Thompson wird die Luft dünner. Nachdem ein kritischer Großaktionär aufgedeckt hatte, dass Thompsons Lebenslauf geschönt war, setzt der Verwaltungsrat des Internet-Konzerns nun einen Untersuchungsausschuss ein.

Zudem scheidet aus dem obersten Konzerngremium die Frau aus, die seinerzeit für die Auswahl des neuen Chefs zuständig war.

Patti Hart werde sich auf der anstehenden Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl stellen, teilte Yahoo am Dienstag (Ortszeit) mit. Hart sitzt seit zwei Jahren als unabhängiges Mitglied im Verwaltungsrat und war für die Suche nach einem neuen Konzernchef verantwortlich. Ihre Wahl vor einigen Monaten fiel auf den Ebay-Manager Thompson.

Im Hauptberuf führt Hart den Spielespezialisten International Game Technology. Dessen Verwaltungsrat habe sie dazu gedrängt, ihr Amt bei Yahoo niederzulegen, hieß es in der Erklärung. Allerdings hatte der Druck auf Hart zuletzt zugenommen. Sie musste sich die Frage gefallen lassen, warum ihr nicht aufgefallen war, dass Thompson gar keinen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften hat.

Der firmeneigene Untersuchungsausschuss soll genau dieser Frage nun nachgehen und zudem den akademischen Werdegang von Thompson gründlich überprüfen. Dem Verwaltungsrat sei die Dringlichkeit der Angelegenheit bewusst, erklärte Yahoo in einer gesonderten Mitteilung am Dienstag. Es ist das erste Mal, dass sich das oberste Konzerngremium öffentlich zu der Affäre geäußert hat.

Yahoo muss schnell handeln, denn Großaktionär Dan Loeb setzt das Unternehmen nach seiner Enthüllung mächtig unter Druck. Am Mittwoch forderte der Chef des Hedgefonds Third Point erneut die Absetzung Thompsons: Es sei offensichtlich, dass dieser den falschen Titel bewusst benutzt habe, und das seit Jahren.

Loeb kontrolliert 5,8 Prozent an Yahoo und versucht seit einiger Zeit, selbst in den Verwaltungsrat einzuziehen, um die Geschicke des Unternehmens mitzubestimmen. Das wurde ihm bislang verwehrt. «Third Point hat mehr als 1 Milliarde Dollar in Yahoo investiert und wir haben keine Freude daran, dieses Gemetzel mit anzusehen», erklärte der Hedgefonds.

Die Presseabteilung von Yahoo hatte in einer ersten Reaktion zu den Enthüllungen von einem «unbeabsichtigten Fehler» gesprochen. Sowohl in der Biografie Thompsons bei Yahoo als auch bei seinem früheren Arbeitgeber Ebay war der Abschluss in Computerwissenschaften aufgetaucht, obwohl Thompson nur einen Bachelor in Buchhaltung vorweisen kann.

Thompson selbst hat bislang keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen. Er entschuldigte sich lediglich per E-Mail für den Ärger, den Unternehmen und Mitarbeiter jetzt hätten. Thompson kam erst Anfang des Jahres zu dem mit sinkenden Umsätzen kämpfenden Internet-Pionier, dem Rivalen wie Google und Facebook einen immer größeren Teil der Werbeeinnahmen weggeschnappt haben. Vor Thompson war Yahoo monatelang führungslos, nachdem Vorgängerin Carol Bartz das Unternehmen im Streit verlassen hatte.

Third-Point-Mitteilung vom Mittwoch

Yahoo-Mitteilung zu Untersuchungsausschuss

Yahoo-Mitteilung zu Patti Hart als pdf

Yahoo-Verwaltungsrat im Überblick

Third-Point-Mitteilung

Thompson-E-Mail bei «All Things Digital»

erschienen am 09.05.2012 um 22:53 Uhr

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Internet: Yahoo durchleuchtet Chef nach falschem Titel

Zudem scheidet aus dem obersten Konzerngremium die Frau aus, die seinerzeit für die Auswahl des neuen Chefs zuständig war.

Patti Hart werde sich auf der anstehenden Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl stellen, teilte Yahoo am Dienstag (Ortszeit) mit. Hart sitzt seit zwei Jahren als unabhängiges Mitglied im Verwaltungsrat und war für die Suche nach einem neuen Konzernchef verantwortlich. Ihre Wahl vor einigen Monaten fiel auf den Ebay-Manager Thompson.

Im Hauptberuf führt Hart den Spielespezialisten International Game Technologyimage. Dessen Verwaltungsrat habe sie dazu gedrängt, ihr Amt bei Yahoo niederzulegen, hieß es in der Erklärung. Allerdings hatte der Druck auf Hart zuletzt zugenommen. Sie musste sich die Frage gefallen lassen, warum ihr nicht aufgefallen war, dass Thompson gar keinen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften hat.

Der firmeneigene Untersuchungsausschuss soll genau dieser Frage nun nachgehen und zudem den akademischen Werdegang von Thompson gründlich überprüfen. Dem Verwaltungsrat sei die Dringlichkeit der Angelegenheit bewusst, erklärte Yahoo in einer gesonderten Mitteilung am Dienstag. Yahoo muss schnell handeln, denn Investor Dan Loeb setzt das Unternehmen nach seiner Enthüllung mächtig unter Druck.

Es ist das erste Mal, dass sich das oberste Konzerngremium öffentlich zu der Affäre geäußert hat. Bislang hatte sich nur die Presseabteilung zu Wort gemeldet und in einer ersten Reaktion von einem „unbeabsichtigten Fehler“ gesprochen. Sowohl in der Biografie Thompsons bei Yahoo als auch bei seinem früheren Arbeitgeber Ebayimage war der Abschluss in Computerwissenschaften aufgetaucht, obwohl Thompson nur einen Bachelor in Buchhaltung vorweisen kann.

Der Untersuchungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die allesamt erst nach der Ernennung Thompsons zum Konzernchef in das Aufsichtsgremium gekommen waren. Einer ist seit Februar im Amt, zwei sogar erst seit April. Das Trio wird von einer spezialisierten Anwaltskanzlei unterstützt. „Der Verwaltungsrat wird die Aktionäre umgehend und in angemessener Weise informieren, sobald die Überprüfung abgeschlossen ist“, erklärte das Unternehmen.

Dieses Versprechen dürfte Dan Loeb nicht reichen. Der Chef der Investmentfirma Third Point hatte die ganze Affäre ins Rollen gebracht. Er kontrolliert 5,8 Prozent an Yahoo und versucht seit einiger Zeit, selbst in den Verwaltungsrat einzuziehen, um die Geschicke des Unternehmens mitzubestimmen. Das wurde ihm bislang verwehrt. Dann grub Loeb den falschen Titel von Thompson aus und spielt diesen Trumpf jetzt aus.

Der Hedgefonds-Manager verlangt, dass Thompson gefeuert wird. Sonst droht er mit rechtlichen Schritten. Zudem fordert Loeb Einblick in die internen Aufzeichnungen von Yahoo rund um die Personalie.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

TOP-THEMA-Internet- und Asien-Boom lassen Post-Gewinn sprudeln

Düsseldorf (Reuters) – Florierende Geschäfte in Asien und der boomende Internet-Handel haben der Deutschen Post einen Gewinnsprung beschert.

Im Express- und Logistikgeschäft, wo die Post die Warenströme internationaler Unternehmen um den Globus leitet, verbuchte Konzernchef Frank Appel deutliche Zuwächse. Die Post wird damit immer unabhängiger von ihrem traditionellen Briefgeschäft, das unter der Konkurrenz der E-Mail leidet. Der Konzern steigerte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal stärker als von Experten vorhergesagt. Die Geldanleger honorierten die Entwicklung und kauften Post-Aktien.

“Wir haben einen tollen Start in das neue Jahr hingelegt”, bilanzierte Post-Finanzchef Larry Rosen. Für Unternehmenschef Frank Appel sind die Quartalszahlen ein “eindeutiger Beweis dafür, dass wir uns auf einem sehr guten Weg befinden”. Rosen rechnet trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten nicht mit einem Einbruch in Asien – dort erwarte er 2012 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von sieben bis acht Prozent. Die Post werde davon weiter profitieren, sie ist in der Wachstumsregion stärker präsent als viele Wettbewerber. Damit kann der Konzern auch die Probleme in Südeuropa verkraften, wo harsche Sparprogramme der Euro-Schuldenstaaten das Wachstum bremsen.

Die Bonner verbuchten im ersten Quartal bei einem um vier Prozent auf gut 13 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz einen operativen Gewinn von 691 (Vorjahr: 629) Millionen Euro. Der Überschuss nach Anteilen Dritter kletterte auf 533 (325) Millionen Euro. Die Post übertraf damit die Erwartungen des Marktes.

INTERNET SEGEN UND FLUCH ZUGLEICH FÜR DIE POST

Im weltweiten Express-Geschäft kletterte der Umsatz in den drei Monaten Januar bis März um fast zehn Prozent auf mehr als drei Milliarden Euro. Der operative Gewinn der Sparte stieg trotz höherer Kosten und Investitionen für das Luftfrachtnetz um acht Prozent auf 231 Millionen Euro. Vor allem in Asien, aber auch im US-Markt – lange Zeit das Sorgenkind der Post – legte der Konzern zu.

Im Briefgeschäft erhöhte die Post den Umsatz leicht auf 3,6 Milliarden Euro, auch der operative Gewinn legte etwas zu. Das hat Appel auch den deutschen Verbrauchern zu verdanken, die immer mehr Waren im Internet bestellen – die Post liefert die Pakete dann an die Kunden aus. Das Internet ist für die Post damit Segen und Fluch zugleich: Das traditionelle Briefgeschäft leidet darunter, dass immer mehr Firmen und Verbraucher ihre Korrespondenz über die E-Mail erledigen.

An seiner Jahresprognose hielt Konzernchef Appel fest, er rechnet für 2012 weiter mit einem Anstieg des operativen Gewinns auf 2,5 bis 2,6 (Vorjahr: 2,4) Milliarden Euro. Auch seine Mittelfrist-Ziele bekräftige Appel: Die Ergebnisse des Briefgeschäfts sollen sich stabilisieren, in den übrigen Geschäftsbereichen rechnet der Post-Chef bis 2015 mit jährlichen Steigerungen des Ergebnisses um durchschnittlich 13 bis 15 Prozent.

Die Anleger griffen zur Aktie Gelb, Post-Aktien notierten am Morgen mit einem Plus von fast einem Prozent bei 14,36 Euro. “Deutsche Post hatte einen sehr guten Start ins Jahr 2012″, schrieb DZ-Bank-Analyst Robert Czerwensky in einem Kommentar. Appel dürfte auch dies freuen – am Mittwoch muss er sich bei der Hauptversammlung in Frankfurt den Aktionären stellen.

Auch Konkurrent UPS profitiert vom Internethandel, der Umsatz des Paketriesen war im Quartal um gut vier Prozent auf 13,14 Milliarden Dollar gestiegen. Das Wachstumsplus von UPS war allerdings etwas hinter den Erwartungen von Branchenexperten zurückgeblieben, der Konkurrent rangiert in Asien hinter der Post. UPS will dem deutschen Konzern indes in Europa verstärkt Konkurrenz machen und den niederländischen Rivalen TNT Express übernehmen.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Internet- und Asien-Boom lassen Post-Gewinn sprudeln

Düsseldorf (Reuters) – Florierende Geschäfte in Asien und der boomende Internet-Handel haben der Deutschen Post einen Gewinnsprung beschert.

Im Express- und Logistikgeschäft, wo die Post die Warenströme internationaler Unternehmen um den Globus leitet, verbuchte Konzernchef Frank Appel deutliche Zuwächse. Die Post wird damit immer unabhängiger von ihrem traditionellen Briefgeschäft, das unter der Konkurrenz der E-Mail leidet. Der Konzern steigerte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal stärker als von Experten vorhergesagt. Die Geldanleger honorierten die Entwicklung und kauften Post-Aktien.

“Wir haben einen tollen Start in das neue Jahr hingelegt”, bilanzierte Post-Finanzchef Larry Rosen. Für Unternehmenschef Frank Appel sind die Quartalszahlen ein “eindeutiger Beweis dafür, dass wir uns auf einem sehr guten Weg befinden”. Rosen rechnet trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten nicht mit einem Einbruch in Asien – dort erwarte er 2012 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von sieben bis acht Prozent. Die Post werde davon weiter profitieren, sie ist in der Wachstumsregion stärker präsent als viele Wettbewerber. Damit kann der Konzern auch die Probleme in Südeuropa verkraften, wo harsche Sparprogramme der Euro-Schuldenstaaten das Wachstum bremsen.

Die Bonner verbuchten im ersten Quartal bei einem um vier Prozent auf gut 13 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz einen operativen Gewinn von 691 (Vorjahr: 629) Millionen Euro. Der Überschuss nach Anteilen Dritter kletterte auf 533 (325) Millionen Euro. Die Post übertraf damit die Erwartungen des Marktes.

INTERNET SEGEN UND FLUCH ZUGLEICH FÜR DIE POST

Im weltweiten Express-Geschäft kletterte der Umsatz in den drei Monaten Januar bis März um fast zehn Prozent auf mehr als drei Milliarden Euro. Der operative Gewinn der Sparte stieg trotz höherer Kosten und Investitionen für das Luftfrachtnetz um acht Prozent auf 231 Millionen Euro. Vor allem in Asien, aber auch im US-Markt – lange Zeit das Sorgenkind der Post – legte der Konzern zu.

Im Briefgeschäft erhöhte die Post den Umsatz leicht auf 3,6 Milliarden Euro, auch der operative Gewinn legte etwas zu. Das hat Appel auch den deutschen Verbrauchern zu verdanken, die immer mehr Waren im Internet bestellen – die Post liefert die Pakete dann an die Kunden aus. Das Internet ist für die Post damit Segen und Fluch zugleich: Das traditionelle Briefgeschäft leidet darunter, dass immer mehr Firmen und Verbraucher ihre Korrespondenz über die E-Mail erledigen.

An seiner Jahresprognose hielt Konzernchef Appel fest, er rechnet für 2012 weiter mit einem Anstieg des operativen Gewinns auf 2,5 bis 2,6 (Vorjahr: 2,4) Milliarden Euro. Auch seine Mittelfrist-Ziele bekräftige Appel: Die Ergebnisse des Briefgeschäfts sollen sich stabilisieren, in den übrigen Geschäftsbereichen rechnet der Post-Chef bis 2015 mit jährlichen Steigerungen des Ergebnisses um durchschnittlich 13 bis 15 Prozent.

Die Anleger griffen zur Aktie Gelb, Post-Aktien notierten am Morgen mit einem Plus von fast einem Prozent bei 14,36 Euro. “Deutsche Post hatte einen sehr guten Start ins Jahr 2012″, schrieb DZ-Bank-Analyst Robert Czerwensky in einem Kommentar. Appel dürfte auch dies freuen – am Mittwoch muss er sich bei der Hauptversammlung in Frankfurt den Aktionären stellen.

Auch Konkurrent UPS profitiert vom Internethandel, der Umsatz des Paketriesen war im Quartal um gut vier Prozent auf 13,14 Milliarden Dollar gestiegen. Das Wachstumsplus von UPS war allerdings etwas hinter den Erwartungen von Branchenexperten zurückgeblieben, der Konkurrent rangiert in Asien hinter der Post. UPS will dem deutschen Konzern indes in Europa verstärkt Konkurrenz machen und den niederländischen Rivalen TNT Express übernehmen.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Internet: Evernote übernimmt Handschriften-App

Fotocredits:

dpa, REUTERS (3), AFP (2), PocketBook, Fujifilm, Loewe (6), Gear4 (2), Olympus, Gigaset, Archos (2), Rollei, Grundig, Philips (4), Jobo, Swissvoice, doro, Optoma, Samsung (6), Sony (5), HTC (7), Toshiba (3), Epson, ViewSonic (2), Dell, Nikon, Becker, Beewi, Libratone, Creative (2), Panasonic, Acer (4), Metz (2), LG (3), Navigon, Hama (5), Medion (3), Reuters (3), Camangi, Huawei, AOC, Hanvon, Jan Brau/HNF (10), Sinclair, Tandy Radio Shack, Apple, old-computers.com (2), old-computer.com, R2E, Raytheon Company/1999, 123RF, Yury Petrov, YouTube, FOCUS Online, dpa / Uli Deck, dpa / Vladimir Rodionov, Naturhistorisches Museum, dpa / Matiullah Achakzai

Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Internet: Tablets und Laptops verändern TV-Konsum grundlegend

„Aber rund 50 Prozent der Zuschauer nutzen vor dem Fernseher bereits parallel andere Geräte.“ Die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten werde stark getrieben durch neue Geräte wie Tablets und Smartphones. Der Fernseher entwickele sich dabei immer mehr vom Leitmedium zu einem Medium unter vielen.

„Früher hat das TV-Programm den Tag gestaltet, heute läuft das Programm nebenbei, angereichert mit Online-Abrufen über Tablets, Smartphones und Laptops“, sagte Lewinski. Bereits 50 Prozent der in der Studie Befragten nutzten etwa die Mediatheken im Internet – häufig auch, um Werbung zu umgehen. „Sowohl Sendezeiten als auch die Inhalte haben sich vom Fernsehprogramm emanzipiert“, sagte Lewinski. Für 53 Prozent der Zuschauer sei es heute nicht mehr wichtig, eine Sendung verpasst zu haben. Bestimmte Sendungen würden für das konzentrierte Zuschauen eher auf dem Laptop abgerufen, Filme seien auch später über Mediatheken und On-Demand-Dienste verfügbar.

Aktuell liegt der durchschnittliche Fernsehkonsum pro Tag bei 223 Minuten. Laut Studie lassen aber bereits 67 Prozent der Zuschauer den Fernseher gelegentlich nebenbei laufen. 44 Prozent der Befragten seien gleichzeitig häufig im Netz unterwegs oder nutzen Apps. Filme werden immer häufiger auch gezielt in Online-Mediatheken auf Abruf (on demand) gesehen. Inhalte und Werbung erreichen ihre Zuschauer dadurch immer punktueller, so das Fazit.

Den Laptop sähen bereits 87 Prozent als wichtiges Medium für Bewegtbilder an. Jede Sekunde würden rund 60 Stunden an Bewegtbildern allein bei der Videoplattform YouTube eingestellt. 19 Prozent der Befragten tauschen sich vor dem Fernsehen parallel auf Facebook oder Twitter aus. Viele Sender haben diesen Trend bereits aufgegriffen und bieten im Netz zusätzliche Infos an. Hinzu kommt, dass rund 14 Prozent der Fernsehgeräte in den Haushalten bereits mit einem Internet-Anschluss ausgestattet sind.

Unter dieser Entwicklung leide die Aufmerksamkeit für den klassischen Fernseher, sagt Lewinski. „Sendezeiten und Inhalte haben sich deutlich vom Fernseher emanzipiert.“ Auch wenn der Fernseher relativ spät von den Veränderungen durch die Digitalisierung betroffen ist, seien die Auswirkungen bereits deutlich spürbar.

Nicht nur die Sender, vor allem auch die Werbetreibenden seien daher gefragt, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die Entwicklung sei „Fluch und Segen“ für die Markenkommunikation, sagte Lewinski. Durch die neuen Möglichkeiten des Überspringens und Bewertens von Werbung durch die Zuschauer werde die Werbung aber auch „demokratischer“. Markenwerbung werde mehr zu einem Inhalt, der unterhalten muss. Es könnten weiter Geschichten erzählt werden, halt aber über mehrere Plattformen hinweg.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Innovative Internet-Start-ups – Vom langsamen Tod der kostenpflichtigen SMS


Von
Sophie Crocoll

“Sie hassen uns eben am wenigsten”: Die Telekom investiert 7,5 Millionen Dollar in das Start-up-Unternehmen Pinger. Und das, obwohl Pinger dem Mobilfunkanbieter durch eine Alternative zur SMS das Geschäft streitig macht. Experten gehen jedoch ohnehin davon aus, dass die Kurzmitteilung langfristig “komplett ersetzt” wird.

“Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein Mobilfunkanbieter mit dem Feind schläft.” Das sagt Greg Woock, Mitgründer und Chef des US-amerikanischen Start-up-Unternehmens Pinger. Woock ist in diesem Fall der Feind. Der Anbieter ist die Telekom. Die hat kürzlich über ihre Beteiligungsgesellschaft T-Venture 7,5 Millionen Dollar in Pinger investiert. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil das Start-up Besitzern von Smartphones ermöglicht, über eine App kostenlos Nachrichten zu verschicken und zu telefonieren – und so Anbietern wie der Telekom ein wichtiges Geschäft streitig macht. Warum also dem Konkurrenten Geld geben? “Sie hassen uns eben am wenigsten”, sagt Woock.

Medienforum NRWBild vergrößern

Durch Unternehmen wie Pinger können Nutzer die Kosten für Anrufe und SMS umgehen.
(© dpa)

Anzeige


Pinger ist nicht das einzige Unternehmen, das Nutzer damit lockt, die Kosten für Anrufe und SMS zu umgehen. Der Internettelefondienst Skype bietet seinen Dienst längst für Smartphones an. Der Anbieter Viber, der seinen Sitz in Zypern hat, ermöglicht Nutzern seiner Smartphone-Software untereinander kostenlose Telefonate, sogar ohne dass sie sich anmelden und Kontakte anlegen. Andere Viber-Nutzer im Adressbuch kennzeichnet das Programm automatisch. Aus dem Silicon Valley in Kalifornien kommt die Anwendung WhatsApp, die auf den meisten Smartphones funktioniert. Über diese App verschicken geschätzt 100 Millionen Menschen weltweit Nachrichten – ohne zu bezahlen.

Für Mobilfunkanbieter bedeutet das hohe Verluste. “In den nächsten drei bis fünf Jahren werden 50 Prozent des SMS-Volumens abwandern, langfristig wird die SMS komplett ersetzt”, sagt Alexander Mogg, Telekommunikationsexperte bei der Unternehmensberatung Roland Berger. Damit verschwindet ein lukratives Geschäft: In Deutschland werden über 40 Milliarden SMS verschickt, je Nachricht zahlen Nutzer dafür zwischen acht und 19 Cent.

“Die SMS ist nicht tot”

In Deutschland steigt die Zahl der verschickten SMS noch. In anderen Ländern ist das anders: Der holländische Anbieter KPN klagte im vergangenen Jahr, bereits 85 Prozent der Kunden mit Smartphone hätten WhatsApp installiert. Die KPN-Marke Hi, die sich an Jugendliche richtet, spürte das erstmals im dritten Quartal 2011: Das SMS-Volumen brach fast um ein Viertel ein. Auch beim Schweizer Anbieter Swisscom stagnierte Ende des Jahres die Anzahl der verschickten Nachrichten. Alexander Mogg sieht das als Indikator dafür, was Anbieter in Deutschland erwartet.

“Die SMS ist nicht tot”, sagt dagegen Dirk Ellenbeck, Sprecher von Vodafone. Zwar seien die Umsätze mit den Nachrichten zurückgegangen, das liege aber daran, dass immer mehr Kunden SMS in Paketen kauften, statt jede Nachricht einzeln zu bezahlen.

Nicht nur das SMS-Geschäft verändert sich grundlegend, beim Kerngeschäft der Mobilfunkanbieter, dem Telefonieren, könnte es ähnlich kommen. Die Erlöse werden, wie schon seit Jahren, weiter sinken, schätzt der Branchenverband Bitkom. Abgelöst als wichtigste Anwendung würden diese Dienste schon bald vom mobilen Internet. “Gerade junge Leute unter 30 werden deutlich weniger telefonieren, sie verlagern ihre Kommunikation zunehmend in soziale Netzwerke, auch auf dem Handy”, sagt Mogg.


Marlene Dietrich zum 20. Todestag

Keine wird je sein wie sie

103
Artikel wurden auf

und

empfohlen

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Computer – Internet: Yahoo-Aktionär will Entlassung des Chefs nach falschem …

Yahoo-Chef Scott Thompson. Foto: Terrence McCarthy/Paypal  (©dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH)

New York (dpa) – Der falsche College-Abschluss von Yahoo-Chef Scott Thompson bringt den Internet-Konzern immer mehr unter Druck. Der Großaktionär, der die falsche Information in Thompsons Lebenslauf aufspürte, fordert jetzt dessen rasche Entlassung.

Der Fondsmanager Dan Loeb verlangte vom Yahoo-Verwaltungsrat, Thompson bis Montagmittag zu feuern. Yahoo hatte am Donnerstag zugegeben, dass Thompson entgegen bisherigen Angaben keinen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften hat.

Loeb hält über seine Investmentfirma Third Point 5,8 Prozent an Yahoo. Er will schon lange in das Yahoo-Aufsichtsgremium einziehen und den Kurs des Konzerns mitbestimmen. Bisher hat ihn die Yahoo-Führung abgeblockt, doch die Affäre um Thompson gibt ihm jetzt Rückenwind. In einem Brief an den Yahoo-Verwaltungsrat forderte Loeb auch Auskunft darüber, wieso bei der Auswahl Thompsons die falsche Informationen nicht entdeckt wurde.

Vor allem will Loeb erfahren, ob Mitglieder des Aufsichtsgremiums von dem falschen Titel wussten. Wird das Ultimatum nicht erfüllt, werde Third Point weitere Schritte in Erwägung ziehen. Die falschen Angaben standen auch in Mitteilungen an die Börsenaufsicht SEC und dies könnte die Grundlage für eine Klage bilden.

Yahoo hatte zunächst von einem «unbeabsichtigter Fehler» gesprochen, später aber angekündigt, der Verwaltungsrat werde sich mit dem Thema befassen. Ziemlich schnell wurde klar, dass die falsche Information auch schon vor Jahren in Thompsons offizieller Biografie zu seiner Zeit bei der Online-Handelsplattform Ebay stand. Außerdem tauchte ein Rundfunk-Interview auf, in dem Thompson eine Journalistin nicht korrigierte, nachdem diese seine Titel aufgezählt hatte.

Am Freitag rief Thompson die Mitarbeiter in einer knappen E-Mail auf, sich von der Aufregung nicht ablenken zu lassen. Der Verwaltungsrat prüfe die Sache und werde sich danach äußern. «In der Zwischenzeit mache ich das, was sie hoffentlich auch machen: Mich auf unsere Kunden, Aktionäre und Team zu fokussieren, sowie darauf, Yahoo schnell voranzubringen.»

Loeb fordert auch den Rücktritt von Verwaltungsratsmitglied Patti Hart, die in dem Gremium seinerzeit für die Auswahl des neuen Konzernchefs zuständig war. Nach Informationen des «Wall Street Journal»-Blogs «All Things Digital» war Thompson ursprünglich nicht unter den Kandidaten, sondern brachte sich selbst in einer E-Mail an ein Verwaltungsratsmitglied ins Gespräch.

Thompson kam Anfang des Jahres zu dem mit Umsatz-Rückgängen kämpfenden Internet-Pionier. Yahoo lebt von Online-Werbeeinnahmen. Und in diesem Geschäft sind Konkurrenten wie Google und zuletzt auch das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook immer stärker geworden. Thompson, der zuvor die Ebay-Bezahltochter PayPal führte, leitete einen strikten Sparkurs mit dem Abbau von 2000 der zuvor 14 000 Stellen ein. Zudem stieß er eine große Patentklage gegen Facebook an, auf die das weltgrößte Online-Netzwerk inzwischen mit eigenen Vorwürfen antwortete.

Vor Thompsons Berufung war Yahoo monatelang führungslos, nachdem die vorherige Chefin Carol Bartz nach zwei Jahren an der Konzernspitze gefeuert worden war. Eigentlich kann sich der Konzern angesichts seiner vielen Baustellen derzeit keinen neue Führungskrise erlauben. Unter versucht Yahoo schon seit langem, die Beteiligungen in China und Japan zu verkaufen, um Geld für den Umbau zu heben.

Loebs Brief

Thompsons E-Mail bei «All Things Digital»

erschienen am 06.05.2012 um 11:43 Uhr

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert

Internet: „Ich esse einen Apfel“ – Was Promis so twittern

Nicht nur die schrille Sängerin hält ihre Fans mit kleinen Nachrichten, sogenannten Tweets, auf dem Laufenden. Von Britney Spears bis Boris Becker: Tausende Prominente bauen per Internet Kontakt zu ihren Fans auf. Doch wer will die Abermillionen Tweets eigentlich alle lesen? Während Politiker wie US-Präsident Barack Obama Twitter gezielt auf Wählerfang gehen, verbreiten Stars aus dem Showgeschäft oft nur Banalitäten.

„Über Twitter oder auch Facebook baut sich ein Bindung zwischen Promi und Followern auf, der Prominente kann sich so immer wieder in Erinnerung rufen“, sagt Manuel Mattern, Chef der Beratungsfirma für Internet Social Media, youcom.de. So können eigene Infos schneller gestreut werden als in der Presse. Und: Die Hoheit der Verbreitung liegt beim Promi selbst, er kann die Nachrichten kontrollieren.

Dabei wird nicht nur Gehaltvolles getwittert. So schreibt Schauspieler Matthias Schweighöfer an seinem Geburtstag „Jetzt schon voll vom essen. Oh Gott“ und die britische Sängerin Adele lässt ihre Mitmenschen wissen „Ich sitze im Bett, schaue Gladiator und esse einen Apfel“. „Wenn einer twittert, er macht den Kühlschrank auf, dann ist das natürlich bekloppt“, findet Mattern.

Zu den aktivsten deutschen Twitter-Freunden gehört Boris Becker. Der äußert sich nicht nur zu Fußballspielen („Bayern hat Real eingekreist“) und postet allerlei Familienbilder. Auch vor Politik schreckt er nicht zurück („Can somebody please stop the Civil War in SYRIA ! This is crazyyyyyyyyy“).

Journalisten greifen auf die Kommentare gern zurück – schließlich gehören Twitter-Accounts mittlerweile zu den wichtigen Quellen für Prominachrichten. Allein schon der Tweet, dass Hollywoodstar Demi Moore nach der Trennung von Ashton Kutcher einen neuen Twitternamen hat („@justdemi“ statt „@mrskutcher“), wurde weltweit zur Nachricht. Kein Wunder: Waren Demi und Ashton doch das Twitterpaar schlechthin. Ihre Beziehung scheiterte aber trotz – oder gerade wegen – des offensiven Getwitters über ihre Beziehung (Unterhosenfotos von Demi inklusive).

Ashton selbst geriet in die Kritik, als er sich per Kurznachricht übereilt über den Rausschmiss eines Football-Trainers empörte. Der soll jedoch verschwiegen haben, dass einer seiner Assistenten jahrelang Jungen sexuell missbraucht hatte. Kutcher ruderte zurück: Er habe den Hintergrund der Geschichte nicht gekannt.

Den Unmut ihrer Follower zogen auch das britische Busenwunder Katie Price und Manchester-United-Fußballer Rio Ferdinand auf sich. Sie twitterten begeistert über den Schokoriegel „Snickers“ – und verärgerten vieler User. Es sei nicht klar zu erkennen, dass es sich dabei um bezahlte Werbung handelte, lautete der Vorwurf. Die britische Werbeaufsicht ASA entschied anders: Durch die Abfolge und Kennzeichnung von mehreren Twitter-Einträgen sei deutlich zu erkennen, dass das Ganze Werbung sei, hieß es.

Filed in Allgemein | Kommentare deaktiviert