Internet spottet über Heveling

Korschenbroich (RPO). Von einem “Kampf” war die Rede und von “digitalem Blut”: Nachdem MdB Ansgar Heveling scharfe Kritik am Umgang im Internet geübt hat, wurde seine Homepage lahmgelegt – und der Politiker im Netz verspottet.


Ansgar Heveling bringt Netzgemeinde gegen sich auf



Ansgar Heveling bringt Netzgemeinde gegen sich auf


Ansgar Heveling bringt Netzgemeinde gegen sich auf


Ansgar Heveling bringt Netzgemeinde gegen sich auf

Gegen 16 Uhr war es am Montag so weit: Hacker hatten die Internetseite des CDU-Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling lahmgelegt. Der 39-jährige Korschenbroicher hatte zuvor in einem Gastkommentar für das “Handelsblatt” verkündet, das Web 2.0 würde bald Geschichte sein und die digitale Revolution ihre Kinder entlassen.

“Liebe ,Netzgemeinde’: Ihr werdet den Kampf verlieren”, hatte Heveling prophezeit. Die Frage sei nur, “wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird”. Das erste, das verloren ging, war seine Internetseite. Schon zuvor hatte die Netzgemeinde mit beißendem Spott auf Hevelings Kommentar reagiert.

Eine Resonanz, die Heveling überraschte: “Mit diesem Widerhall habe ich nicht gerechnet”, sagte er am Abend. Seinen Gastkommentar bezeichnete er als “prononcierten, feuilletonistisch-überzeichneten Beitrag”, der netzpolitische Themen überspitzt widerspiegele. “Ich nutze das Internet selbst, es wird eine große Zukunft haben”, betonte Heveling: “Meiner Meinung nach ist es aber mehr als nur die Netzgemeinde. Ich sehe einige Dinge im Web 2.0 sehr kritisch.”

Die Netzgemeinde hingegen sieht Hevelings Gastkommentar kritisch. Beim Internetdienst Twitter gingen die Nachrichten im Sekundentakt ein. Der Twitter-User Christoph Kappes schrieb es noch vergleichsweise freundlich: “Mir tut der Nacken weh vom vielen Kopfschütteln.”

An anderer Stelle wurden Hevelings Worte als “Büttenrede” bezeichnet, die Ansichten des Politikers als “weltfremd”, er selbst als “drollig” abgetan. Dann ließen die Kinder der digitalen Revolution die Muskeln spielen, hackten Hevelings Seite und hinterließen dort kuriose Nachrichten. Am Nachmittag war dort sogar zu lesen, Heveling erkläre seinen Austritt aus der CDU – was Quatsch ist.

Wenig später hatte die digitale Revolution zwar nicht ihre Kinder entlassen, aber dafür Hevelings Internetseite: Sie war nicht mehr erreichbar. Heveling war dafür inzwischen eine Berühmtheit im Netz – wenn auch unfreiwillig. Zusätzliche Brisanz birgt der Fall für die Netzgemeinde, weil der Politiker der Enquetekommission “Internet und digitale Gesellschaft” angehört.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper erklärte: “Ansgar Heveling hat als Bundestagsabgeordneter in einer zugespitzten Darstellung seine Meinung dargestellt – ich glaube, das muss man gelassen sehen.”

Die Junge Union (JU) distanzierte von den Aussagen des Abgeordneten: “Der Artikel war ein Schuss in den Ofen. Er vertritt eine realitätsferne Meinung, die eher Werbung für die Piratenpartei als für die Netzpolitik der CDU macht”, erklärte Kreisvorsitzender Florian Merker. JU-Geschäftsführer Sebastian Ley kommentierte: “Die Netzgemeinde sind wir alle, jeder der Facebook und Wikipedia nutzt. Ein ,Krieg’ gegen die Netzgemeinde ist weder realistisch noch sinnvoll.”

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Internet: Musikbranche schöpft digitale Hoffnung

Die Musikbranche sieht Licht am Horizont – digitales Licht. Sorgten MP3-Dateien durch Internetpiraterie und selbstgebrannte Kopien seit eineinhalb Jahrzehnten für stetig sinkende Umsätze, ist Online-Musik jetzt ein Boomfaktor und gleicht wegbrechende CD-Verkäufe aus. (Internet-)Technologie spielt eine immer größere Rolle – das zeigt sich auch auf der internationalen Musikmesse (28. bis 31. Januar) im südfranzösischen Cannes. Das passende Motto: „Connected by Music“ (verbunden durch Musik).

Nicht Plattenfirmen oder Musikverlage sind die Innovationstreiber, sondern Onlinefirmen mit neuen Ideen. Darunter sind diesmal auch fünf deutsche Start-Ups, die in einem internationalen Wettbewerb ausgewählt wurden, um sich im sogenannten den erwarteten 7000 bis 8000 Fachbesuchern zu präsentieren.

Die Firmen und beispielsweise haben Musikplayer fürs Internet entwickelt, mit denen jeder Fan Musik aus unterschiedlichen Quellen in einer Abspiel-Oberfläche vereinen kann: So kann der Nutzer mit Musicplayr Songs von YouTube, der Musiker-Plattform und seinem eigenen Computer in einer gemeinsamen Playlist verwalten, anhören und Freunden präsentieren.

Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie hat sich das Musikmachen vorgenommen und will mit dem Projekt Songs2See das Erlernen von Instrumenten vereinfachen. Wie bei „Guitar Hero“ oder ähnlichen Konsolenspielen kann man hier Songs vom Computer nachspielen – allerdings mit dem eigenen Instrument.

Zwei weitere deutsche Start-Ups sind und Pipe – gute Beispiele dafür, dass eine Anwendung im digitalen Bereich für viele Branchen nützlich sein kann. Mit Ondango können Firmen über Facebook Waren verkaufen – seien es nun Songs, Klamotten oder Lebensmittel; Pipe schafft eine Art Pipeline, über die Nutzer Dateien austauschen können, egal ob Musik, Fotos, Texte oder Grafiken.

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Internet-Branche bildet Allianz gegen Phishing

Führende Internet-Konzerne verstärken den Kampf gegen sogenannte Phishing-Angriffe, bei dem Informationen der Nutzer wie Kreditkartendaten oder Passwörter abgegriffen werden.

Initiative gegen Phishing-Mails

Foto: picture alliance / dpa-tmn
DMARC – eine Initiative der großen Internetfirmen gegen Phishing-Mails

In der Allianz mit dem Namen DMARC haben sich unter anderem Google, Facebook, Microsoft, AOL, LinkedIn, der Bezahldienst PayPal und Yahoo zusammengeschlossen. Die Idee ist, kriminelle E-Mails hinter den Kulissen herauszufiltern, damit sie die Nutzer gar nicht erst erreichen.

Bei Phishing bekommen Internet-Anwender gefälschte E-Mail-Nachrichten, in denen sie zum Beispiel aufgefordert werden, sich bei einem Internet-Dienst oder ihrem Online-Banking zur Klärung irgendwelcher Probleme einzuloggen.

Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zu diesem Anbieter, sondern zu den Angreifern, die so in Besitz der Login-Daten kommen. Die Internet-Branche kämpft schon lange mit solchen Attacken, bisher rutschen jedoch immer wieder solche Nachrichten durch.

Die Unternehmen, die sich jetzt in DMARC zusammengeschlossen haben, zählen zu den meistgenutzten E-Mail-Anbietern. DMARC steht für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (etwa: domainbasierte Authentifizierung, Melden und Konformität von Nachrichten).



Einige PC-Nutzer halten SicherheitsPakete für überflüssig. Computer Bild zeigt, wie riskant der Verzicht auf Schutzsoftware ist.

“Ich zahle nicht für Virenschutz. Die Gratis-Produkte sind doch genauso gut!”


Optimaler Schutz hat seinen Preis: Kostenlose Programme werden einmal täglich mit neuen Signaturen versorgt, Bezahlprogramme mehrmals. Dank Cloud-Technik, also Abruf der Schädlings-Infos von vielen Computern und Servern, bieten Bezahlprogramme fast einen Echtzeitschutz. Zudem haben sie Zusatzfunktionen, etwa einen Kinderschutz.

“Virenschutz-Suiten sind doch Quatsch. Die Firewall brauche ich nicht, ich hab’ ja einen Router!”´


Richtig ist: Der Router schützt vor unberechtigten Zugriffen aus dem Internet. Doch die Router-Firewall schützt nur in eine Richtung. Hat sich Ihr Computer einen Schädling eingefangen, der sensible Daten von der Festplatte ausliest und ins Internet verschickt, nützt der Router nichts. Auch die Windows-Firewall bietet zu wenig Schutz: Die Firewalls der Sicherheitspakete schnitten durchweg besser ab.

“Virenschutz ist ja schön und gut. Aber der macht meinen PC total langsam!”


Das kommt aufs Programm an: Im Test gab’s Verzögerungen beim Startvorgang und beim Kopieren vieler Dateien. Avira Premium etwa verlangsamte den PC-Start um satte 18 Sekunden. Weitere Ergebnisse sehen Sie in der Grafik auf Seite 46 unten.

“Ich brauche keinen Virenschutz, ich surfe nur auf seriösen Webseiten!”


Internetseiten bestehen oft aus einem Mix von Texten, Bildern, Filmchen, Links, Werbebannern, Datenbank-Verweisen und vielem mehr. Diese Bestandteile laden sie meist von verschiedenen Servern. Wird nur einer davon von einem Virus befallen, verteilt sich das Schadprogramm blitzschnell – und infiziert im schlimmsten Fall auch die vermeintlich seriöse Internetseite, auf der Sie sich gerade befinden.

Das DMARC-System sei schon in Betrieb, sagte ein beteiligter Facebook-Spezialist dem US-Magazin “Wired”. “Sie werden bereits seit einiger Zeit durch DMARC geschützt.” Dem Magazin zufolge haben PayPal, Google und Yahoo die Initiative vor rund eineinhalb Jahren angestoßen. Der Impuls kam von PayPal – der Bezahldienst steht ständig im Visier von Phishing-Attacken.

Schon damals seien jeden Tag 200.000 gefälschte PayPal-Nachrichten blockiert worden, sagte “Wired” der DMARC-Vorsitzende Brett McDowell, ein Sicherheitsexperte des zur Handelsplattform Ebay gehörenden Bezahldienstes.

Der Vorteil der Kooperation ist, dass beim Mail-Verkehr zwischen den beteiligten Anbietern flächendeckend bereits bekannte Technologien zur Phishing-Bekämpfung angewendet werden können. Dazu gehören etwa der Abgleich von IP-Adressen der Absender und eine Strukturanalyse der Mails. Spezielle Zeichen, an denen Nutzer DMARC-geschützte Mails erkennen können, sind nicht vorgesehen.

In der Allianz arbeiten auch Microsoft Hotmail, das Karriere-Netzwerk LinkedIn und die Bank of America sowie diverse Spezialisten für E-Mail-Sicherheit an der Bekämpfung von Phishing-Angriffen mit.


Foto: Computer Bild
Platz 8: Avira AntiVir Personal – Free Antivirus
Der Gratis-Virenschützer von Avira erzielte beim Erkennen inaktiver Schädlinge die gleichen Ergebnisse wie die Kaufversion (siehe oben); wurden zuvor nicht entdeckte Finsterlinge zum Leben erweckt, hatte er allerdings noch weniger entgegenzusetzen als das 60-Euro-Programm: Er erwischte nur jeden zweiten.
Drohende Neuinfektionen: In diesem Testpunkt fiel Avira Free durch – es erkannte zu wenig aktuelle Bedrohungen, zum Beispiel beim Surfen im Internet oder beim Überspielen infizierter Dateien.
Nervig: Der Nutzer muss jeden Tag ein störendes Werbefenster wegklicken.
Stärken: verlangsamt den Computer wenig
Schwächen: schlechte Erkennung von Neuinfektionen
Testergebnis: ausreichend (3,60)
Preisurteil: -
Preis: kostenlos


Foto: Computer Bild
Platz 7: Avast Free Antivirus 6.0
Das kostenlose Programm von Avast durchsuchte die Festplatte einigermaßen erfolgreich auf häufig vorkommende und ältere Schädlinge (Inaktiv-Test), erkannte aber nur etwa die Hälfte der aktivierten Bösewichter – und entfernte noch weniger. Beim Verhindern von Neuinfektionen reichte es dagegen gerade noch für ein “gutes” Ergebnis. Gut: Avast macht den Computer kaum langsamer.
Keine Rettungs-CDD: Hat ein Schadprogramm Windows komplett blockiert, hilft eine Ret-tungs-CD. Die lässt sich mit dem Download-Programm aber nicht erstellen.
Stärken: verlangsamt den Computer wenig
Schwächen: Registrierungszwang, Eigenwerbung
Testergebnis: befriedigend (3,42)
Preisurteil: -
Preis: kostenlos


Foto: Computer Bild
Platz 6: Avira Internet Security 2012
Das Sicherheitspaket von Avira kostet satte 60 Euro, lag im Test aber noch hinter der Gratis-Software von AVG. Inaktive Schädlinge ermittelte es noch recht erfolgreich, beim Erkennen und Beseitigen aktiver Schadprogramme erzielte es aber nur “mangelhafte” Ergebnisse. Auch vor Neuinfektionen (“Real-World-Test”) bot es nicht ausreichend Schutz – insbesondere vor gefährlichen “Drive-by-Downloads”, also verseuchten Internetseiten.
Ballaststoff: Nach der Installation von Avira dauerte der Computerstart mehr als doppelt so lang wie zuvor – im Testfeld ein negativer Rekord.
Stärken: gute Erkennung inaktiver Viren
Schwächen: schlechte Erkennung von Neuinfektionen, verlangsamt den PC-Start erheblich
Testergebnis: befriedigend (3,32)
Preisurteil: noch preiswert
Preis: 60 Euro


Foto: Computer Bild
Platz 5: AVG Anti-Virus 2012 Free
Die Gratis-Software von AVG ist ein reines Anti-Viren-Programm: keine Extras wie Kinderschutz-Funktion oder Spam-Filter, keine eigene Firewall. Bei der Erkennung von Schädlingen, die in Wartestellung auf der Festplatte lauern, erzielte die Software ein “befriedigendes” Ergebnis. Wurde der übersehene “Rest” aktiviert, erkannte und stoppte sie aber nur einen Bruchteil der Fieslinge – wenn auch mehr als McAfee.
Durchschnittlich: Im Real-World-Test erkannte AVG gut 91 Prozent der Schädlinge, etwa in E-Mail-Anhängen und Downloads. Wer es nutzt, ist also einigermaßen sicher.
Stärken: verlangsamt den Computer nur wenig
Schwächen: Eigenwerbung im Programm
Testergebnis: befriedigend 3,28
Preisurteil: -
Preis: kostenlos


Foto: Computer Bild
Platz 4: McAfee Internet Security 2012
McAfee überprüfte den PC sehr effektiv auf schlummernde Schädlinge, war aber nahezu schutzlos, wenn die übrig gebliebenen “Schläfer” per Doppelklick aufgeweckt wurden.
Infektionsgefahr: Bei drohenden Neuinfektionen, etwa über verseuchte Internetseiten oder Dateien aus Tauschbörsen, gingen der Software gut 17 Prozent der Schädlinge durch die Lappen – nicht gerade beruhigend!
Keine Rettungs-CD: Nur McAfee und Avast bieten keine Möglichkeit, per CD an die Daten auf einem infizierten PC mit unbrauchbarem Windows zu kommen.
Stärken: sehr gute Erkennung inaktiver Viren, verlangsamt den Computer nur wenig
Schwächen: schlechte Erkennung von Neuinfektionen
Testergebnis: befriedigend 3,21
Preisurteil: günstig
Preis: 30,95 Euro


Foto: Computer Bild
Platz 3: Symantec Norton Internet Security 2012
Ältere inaktive Schädlinge auf dem PC erkannte Norton schlechter als die Konkurrenz. Wurden sie aktiviert, lag die Erkennungsrate aber bei 100 Prozent – ebenso wie bei digitalen Übeltätern auf Internetseiten oder USB-Stiften. Schlecht: Als einziges Paket interessierte sich Norton nicht für Schädlinge in Systemwiederherstellungspunkten. Wird der PC auf einen solchen Punkt zurückgesetzt, können solche Schädlinge wieder aktiviert werden.
Kennwort-Gefahr: Ab Werk verwaltet Norton die Kennwörter des Internet Explorers, etwa fürs Online-Banking, in Klarschrift. Wer Zugriff auf den PC hat, kann sie ausspionieren.
Stärken: verlangsamt den Computer nur wenig
Schwächen: sucht keine Schädlinge in Systemwiederherstellungspunkten
Testergebnis: befriedigend 2,92
Preisurteil: noch preiswert
Preis: 60 Euro


Foto: Computer Bild
Platz 2: G Data InternetSecurity 2012
Auf der Festplatte versteckte inaktive Schädlinge erkannte G Data besser als die komplette Konkurrenz. Viel schlechter sah’s aus, wenn die nicht entdeckten Schadprogramme aktiviert wurden – etwa per Klick auf einen verseuchten E-Mail-Anhang: In vielen Fällen ließ die Software die Bösewichte unbehelligt ihr Werk vollbringen. Neuinfektionen, zum Beispiel beim Besuch verseuchter Internetseiten, wehrte das Paket dagegen zuverlässig ab.
Belastet den PC: Keine andere Software im Test bremste den PC so stark aus – der Seitenaufbau etwa dauerte anderthalbmal so lange.
Stärken: gute Erkennung inaktiver Viren, kurze Reaktionszeit
Schwächen: verlangsamt den PC spürbar
Testergebnis: befriedigend (2,58)
Preisurteil: günstig
Preis: 44,95 Euro


Foto: Computer Bild
Testsieger: Kaspersky Internet Security 2012
Auch in der 2012er-Version zeigte sich Kaspersky allen Konkurrenten deutlich überlegen.
Beste Erkennung: Auf dem PC schlummernde, inaktive Schädlinge gingen der Suite nur selten durch die Lappen; noch besser sah’s bei aktiven Schadprogrammen aus: Als einziges Paket im Test erkannte und vernichtete Kaspersky sie alle. Auch im Real-World-Test (siehe Seite 46) erzielte die Software ein perfektes Ergebnis: Kaspersky blockte zuverlässig jeden Schädling, bevor er sich auf den PC einschleusen konnte – etwa über eine infizierte Internetseite oder einen USB-Stift.
Reaktionsschnell: Nach dem Bekanntwerden neuer Bedrohungen stellte Kaspersky passende Programmaktualisierungen durchschnittlich schon nach einer Dreiviertelstunde bereit, schneller war nur noch G Data.
Kleiner Mangel: Wie G Data, Symantec und McAfee warnte Kaspersky nicht vor einem möglichen Missbrauch des heimischen WLANs, wenn der Nutzer die Verschlüsselung vergessen hatte.
Prima dagegen: Die Software verlangsamt den Computer nur wenig.
Fazit: Kaspersky bietet volle Sicherheit. Den überzeugenden Testsieg trübt nur der Registrierungszwang.
Stärken: beste Virenerkennung im Test, verlangsamt den Computer nur wenig, einfache Bedienung
Schwächen: -
Testergebnis: gut (2,16)
Preisurteil: noch preiswert
Preis: 60 Euro


Foto: Computer Bild
Quelle: Computer Bild. Mehr zum Thema finden Sie in der Computer Bild, Ausgabe 2/2012.

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Internet: Hackergruppe Anonymous schlägt in Frankreich erneut zu

Das Internet-Kollektiv habe zuvor die Regierung gewarnt, wie die französische Tageszeitung „Le Figaro“ auf ihrer Online-Ausgabe berichtete. Am Vortag hatten die Hacker Daten von einer Polizei-Webseite kopiert und veröffentlicht.

Wenige Tage zuvor hatten sie die Webseite des Elysée-Palasts im Visier, weil Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy die Schließung von Megaupload.com – eine der größten Online-Tauschplattformen – durch US-Behörden begrüßt hatte. Mehrere Hundert Anonymous-Mitglieder und -Anhänger demonstrierten am Samstag erstmals in verschiedenen Städten Frankreichs für Freiheit im Internet.

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Internet: Urlaub zur Untermiete

Wir stellen vier Portale vor, die im vergangenen Jahr an den Start gingen und inzwischen Zehntausende Zimmer und Wohnungen weltweit anbieten.

Housetrip.com

Obwohl im Januar 2010 das von einem Schweizer Unternehmen gelaunchte Internetportal Housetrip.com englisch-, französisch- und deutschsprachig online ging, w…

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Zeitung- Facebook könnte Mittwoch Börsengang beantragen

New York (Reuters) – Der mit Spannung erwartete Börsengang von Facebook steht einem Zeitungsbericht zufolge unmittelbar bevor.

Bereits am Mittwoch könnte der Internet-Konzern die entsprechenden Unterlagen einreichen, berichtete das “Wall Street Journal” am Freitagabend unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Dem Bericht zufolge liegt der Firmenwert zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar. Es wäre einer der größte Börsengange der US-Geschichte – und würde dem sozialen Netzwerk zehn Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Ein Facebook-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

An der Wall Street ist ein harter Wettbewerb um die Begleitung des Mega-IPOs ausgebrochen. Morgan Stanley ist dem Blatt zufolge kurz davor, die Konsortialführerschaft zu erringen. Auch Goldman Sachs könnte eine größere Rolle spielen.

Der “WSJ”-Bericht gab an der Börse Internetkonzernen und sozialen Netzwerken Auftrieb. LinkedIn schloss 5,9 Prozent höher, Papiere des Spiele-Entwicklers Zynga gewannen 5,6 Prozent. Einen Kurssprung von fast 18 Prozent legte GSV Capital hin – die Investmentfirma hat Facebook-Anteile im Portfolio.

Seit längerem wird über einen IPO des Online-Treffpunkts spekuliert. Früheren Medienberichten zufolge hat Facebook intern bereits einen Prospekt zusammengestellt. Firmengründer Mark Zuckerberg habe sich jedoch noch nicht für Details entschieden.

© Thomson Reuters 2012 Alle Rechte vorbehalten.



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Musik – Internet: Musikbranche schöpft digitale Hoffnung

Cannes (dpa) – Die Musikbranche sieht Licht am Horizont – digitales Licht. Sorgten MP3-Dateien durch Internetpiraterie und selbstgebrannte Kopien seit eineinhalb Jahrzehnten für stetig sinkende Umsätze, ist Online-Musik jetzt ein Boomfaktor und gleicht wegbrechende CD-Verkäufe aus.

(Internet-)Technologie spielt eine immer größere Rolle – das zeigt sich auch auf der internationalen Musikmesse Midem, die an diesem Samstag im südfranzösischen Cannes startete. Das passende Motto: «Connected by Music» (verbunden durch Musik).

Nicht Plattenfirmen oder Musikverlage sind die Innovationstreiber, sondern Onlinefirmen mit neuen Ideen. Darunter sind diesmal auch fünf deutsche Start-Ups, die in einem internationalen Wettbewerb ausgewählt wurden, um sich im sogenannten Midemlab den erwarteten 7000 bis 8000 Fachbesuchern zu präsentieren.

Die Firmen Musicplayr (Köln) und Navegas (Berlin) beispielsweise haben Musikplayer fürs Internet entwickelt, mit denen jeder Fan Musik aus unterschiedlichen Quellen in einer Abspiel-Oberfläche vereinen kann: So kann der Nutzer mit Musicplayr Songs von YouTube, der Musiker-Plattform Soundcloud und seinem eigenen Computer in einer gemeinsamen Playlist verwalten, anhören und Freunden präsentieren.

Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (Ilmenau) hat sich das Musikmachen vorgenommen und will mit dem Projekt Songs2See das Erlernen von Instrumenten vereinfachen. Wie bei «Guitar Hero» oder ähnlichen Konsolenspielen kann man hier Songs vom Computer nachspielen – allerdings mit dem eigenen Instrument.

Zwei weitere deutsche Start-Ups sind Ondango und Pipe (Berlin) – gute Beispiele dafür, dass eine Anwendung im digitalen Bereich für viele Branchen nützlich sein kann. Mit Ondango können Firmen über Facebook Waren verkaufen – seien es nun Songs, Klamotten oder Lebensmittel; Pipe schafft eine Art Pipeline, über die Nutzer Dateien austauschen können, egal ob Musik, Fotos, Texte oder Grafiken.

Die Firmen gehören zu mehr als 200 Unternehmen und Verbänden aus Deutschland, die bis Dienstag an der Midem teilnehmen. Auf Künstlerseite ist die Bundesrepublik mit Star-DJ Paul van Dyk vertreten, der erklären soll, wie sich Musiker eine langfristige Karriere aufbauen können. Britische Stars wie Joss Stone oder Amy-Winehouse-Produzent Mark Ronson geben ebenfalls Einblicke in ihr Schaffen.

Am Samstagabend lautet das Motto aber erst mal: Glamour statt Business. Bei den NRJ Music Awards wurden Pop-Stars wie Shakira, Justin Bieber und Coldplay im Palais des Festivals erwartet, wo im Mai immer die Filmstars ihre Palmen entgegennehmen.

Midem

Midemlab

erschienen am 28.01.2012 um 15:37 Uhr

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Internet: Twitter will nationale Filter einsetzen

Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter will künftig Inhalte in bestimmten Ländern mit entsprechenden Filtern blockieren und hat damit eine Debatte um „Zensur“ losgetreten. Bislang sei es nur möglich gewesen, einzelne Einträge („Tweets“) komplett zu löschen, so dass sie weltweit nicht mehr zur Verfügung stehen, teilte Twitter in einem Blogeintrag mit. Nun könnten einzelne Nachrichten jeweils nur in einem bestimmten Land blockiert werden, weltweit aber verfügbar bleiben.

Was die Betreiber des Dienstes als Fortschritt werten, sehen viele Nutzer als Ende einer Ära. „Eine Twitter-Revolution wird es nicht mehr geben“, schreibt Jannis Kucharz in einem Blogbeitrag auf . Vor allem bei den arabischen Demokratiebewegungen hatte Twitter eine bedeutende Rolle gespielt. Für viele Nutzer dort war der Kurznachrichtendienst teilweise die einzige Brücke nach draußen und konterkarierte vielfach die Vertuschungsversuche der Machthaber.

Twitter wolle mit den neuen Filtern den gesetzlichen Regeln in den jeweiligen Ländern besser entsprechen können, heißt es in der Begründung. Als Beispiel führt Twitter etwa Deutschland und Frankreich an, wo anders als in vielen anderen Ländern „Pro-Nazi“-Inhalte verboten seien. Manche Beobachter vermuten, es dürfte auch um Marktanteile in Ländern mit fehlender oder eingeschränkter Meinungsfreiheit gehen. Twitter könne sich mit den Filterwerkzeugen einen einfachen Zugang zum chinesischen Markt erschließen, wo viele Dienste bereits wegen kritischer Meinungen abgeschalten wurden.

Nahezu jedes Land halte die Meinungsfreiheit als schützenswertes Gut sehr hoch, argumentiert der Kurznachrichtendienst. Mit dem internationalen Wachstum sei Twitter inzwischen aber in Ländern verfügbar, die auch ganz unterschiedliche Vorstellungen von Meinungsfreiheit hätten. Sollte ein Tweet künftig geblockt werden, sei er aber in anderen Ländern weiterhin verfügbar. Zudem will Twitter weiter für Transparenz sorgen. Der Nachrichtenschreiber werde im Fall einer Blockade darüber informiert. Über die Website sollen entsprechende Blockaden dokumentiert werden.

Bislang seien aber noch keine Tweets zurückgehalten worden, heißt es. Kritiker monieren allerdings, dass die Kriterien, nach denen einzelne Äußerungen blockiert werden sollen, nicht konkret genannt werden. In der Dokumentation von Chilling Effects finden sich derzeit vor allem Einträge, die mutmaßlich Urheberrechte verletzt haben. Zu vermuten sei, dass schon bald die überwiegende Mehrzahl der geblockten Tweets wegen Urheberrechtsverletzungen verschwinden, vermutet der Netzaktivist Nico Lumma in seinem .

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Kampf gegen Internet-Piraterie – Union streitet über SOPA-Haltung

Die “US-amerikanische SOPA-Gesetzgebung weist in die richtige Richtung” – so heißt es in einer Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Doch in der Partei denken längst nicht alle so, erste Reaktionen fallen harsch aus.

Mit einem Plädoyer für zwei umstrittene US-Gesetzesvorhaben zum Urheberrecht hat die Bundestagsfraktion der CDU/CSU auch innerparteilich für Unmut gesorgt. Die SOPA-Gesetzgebung (Stop Online Piracy Act) weise in die richtige Richtung, hieß es in einer offiziellen Erklärung der Fraktion vom Mittwoch. “Die CDU/CSU-Fraktion steht auch im digitalen Zeitalter für einen starken Schutz des geistigen Eigentums”, erklärten der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Krings und CDU-Urheberrechtsexperte Ansgar Heveling.

Dr. Guenter Krings CDU BT-Debatte BundeswahlgesetzBild vergrößern

Dr. Günter Krings – hier auf einem Bild von 2009 – ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Mit seinem Vorstoß zum Thema “Urheberrecht im Internet” erntete er Kritik aus den eigenen Reihen.
(© Marc Darchinger www.darchinger.c)

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“Sorry. Ich halte von SOPA und PIPA nichts”, erklärte am Donnerstag der CDU-Abgeordnete Peter Tauber. Er könne nicht alle Einzelmeinungen von Kollegen ausführlich kommentieren. Der CDU-Abgeordnete Thomas Jarzombek, ebenfalls Mitglied in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, twitterte: “Meine Meinung vertritt Krings jedenfalls nicht. Beschluss gibts auch nicht.”

Der Parlamentarische Geschäftsführer Peter Altmaier erklärte ebenfalls über Twitter, Pressemitteilungen von Abgeordneten seien für die Fraktion nur dann bindend, wenn es Beschlüsse dazu gebe. Die Pressestelle der CDU/CSU-Fraktion erklärte allerdings auf Anfrage, bei der Mitteilung vom Mittwoch handle es sich nicht um eine persönliche Stellungnahme, sondern um eine Erklärung der Fraktion.

In der Mitteilung heißt es, die Ermittlungen im Fall Megaupload zeigten, wie gefährdet der Schutz des Urheberrechts im Internet sei. “Diese Internetkriminalität können wir nur dann erfolgreich stoppen, wenn (wir) den Ermittlungsbehörden auch die notwendigen Instrumente an die Hand geben.”

Einzelne Regelungen von SOPA und des dem Senat vorgelegten Gesetzentwurfs PIPA (Protect-IP-Act) gingen zwar zu weit. Es erstaune aber “dass Wikipedia, Google, die Grünen und viele andere durch ihre Proteste gegen SOPA und PIPA auch geldgierigen Internetkriminellen wie dem Gründer von Megaupload beispringen”.

Aus Protest gegen die Gesetzespläne in den USA, die unter anderem Netzsperren vorsehen, hatten die englischsprachige Wikipedia und zahlreiche weitere Web-Angebote einen Tag lang nur eine schwarze Protest-Seite gezeigt. Unter dem Eindruck der massiven Kritik im Netz wurden die Vorabstimmungen über beide Initiativen auf unbestimmte Zeit verschoben.


Auschwitz-Gedenken und Antisemitismus

Wenn die Erinnerung verblasst

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(sueddeutsche.de/dpa/kiha)

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Kampf gegen Internet-Piraterie Union streitet über SOPA-Haltung

Die “US-amerikanische SOPA-Gesetzgebung weist in die richtige Richtung” – so heißt es in einer Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Doch in der Partei denken aber längst nicht alle so, erste Reaktionen fallen harsch aus.

Mit einem Plädoyer für zwei umstrittene US-Gesetzesvorhaben zum Urheberrecht hat die Bundestagsfraktion der CDU/CSU auch innerparteilich für Unmut gesorgt. Die SOPA-Gesetzgebung (Stop Online Piracy Act) weise in die richtige Richtung, hieß es in einer offiziellen Erklärung der Fraktion vom Mittwoch. “Die CDU/CSU-Fraktion steht auch im digitalen Zeitalter für einen starken Schutz des geistigen Eigentums”, erklärten der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Krings und CDU-Urheberrechtsexperte Ansgar Heveling.

Dr. Guenter Krings CDU BT-Debatte BundeswahlgesetzBild vergrößern

Dr. Günter Krings – hier auf einem Bild von 2009 – ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Mit seinem Vorstoß zum Thema “Urheberrecht im Internet” erntete er Kritik aus den eigenen Reihen.
(© Marc Darchinger www.darchinger.c)

Anzeige


“Sorry. Ich halte von SOPA und PIPA nichts”, erklärte am Donnerstag der CDU-Abgeordnete Peter Tauber. Er könne nicht alle Einzelmeinungen von Kollegen ausführlich kommentieren. Der CDU-Abgeordnete Thomas Jarzombek, ebenfalls Mitglied in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, twitterte: “Meine Meinung vertritt Krings jedenfalls nicht. Beschluss gibts auch nicht.”

Der Parlamentarische Geschäftsführer Peter Altmaier erklärte ebenfalls über Twitter, Pressemitteilungen von Abgeordneten seien für die Fraktion nur dann bindend, wenn es Beschlüsse dazu gebe. Die Pressestelle der CDU/CSU-Fraktion erklärte allerdings auf Anfrage, bei der Mitteilung vom Mittwoch handle es sich nicht um eine persönliche Stellungnahme, sondern um eine Erklärung der Fraktion.

In der Mitteilung heißt es, die Ermittlungen im Fall Megaupload zeigten, wie gefährdet der Schutz des Urheberrechts im Internet sei. “Diese Internetkriminalität können wir nur dann erfolgreich stoppen, wenn (wir) den Ermittlungsbehörden auch die notwendigen Instrumente an die Hand geben.”

Einzelne Regelungen von SOPA und des dem Senat vorgelegten Gesetzentwurfs PIPA (Protect-IP-Act) gingen zwar zu weit. Es erstaune aber “dass Wikipedia, Google, die Grünen und viele andere durch ihre Proteste gegen SOPA und PIPA auch geldgierigen Internetkriminellen wie dem Gründer von Megaupload beispringen”.

Aus Protest gegen die Gesetzespläne in den USA, die unter anderem Netzsperren vorsehen, hatten die englischsprachige Wikipedia und zahlreiche weitere Web-Angebote einen Tag lang nur eine schwarze Protest-Seite gezeigt. Unter dem Eindruck der massiven Kritik im Netz wurden die Vorabstimmungen über beide Initiativen auf unbestimmte Zeit verschoben.


Debatte um Legalisierung von Marihuana

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